Die Rettungsgasse

Die Rettungsgasse - so können Sie uns helfen

 

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Oft haben unsere Feuerwehrleute Schwierigkeiten bei Unfällen überhaupt durch den Stau an den Einsatzort zu kommen. Durch das Bilden der Rettungsgasse helfen Sie unseren Feuerwehrleuten dabei, zeitnah am Unfallort anzukommen und den Unfallopfern schnellstmöglich Hilfe leisten zu können.

Warum eine Rettungsgasse?
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Die Bildung der Rettungsgasse ist von jedem Verkehrsteilnehmer einfach durchzuführen und sichert den Einsatzkräften ein schnelles Vorankommen. Durch das raschere Eintreffen der Einsatzfahrzeuge am Unfallort ist auch eine schnellere Versorgung von Verletzten gegeben. Statistisch gesehen ermöglicht die Rettungsgasse den Rettungskräften einen Zeitgewinn von bis zu vier Minuten. Jede Minute, in der die Hilfskräfte eher am Unfallort eintreffen, steigert die Überlebenchancen von Schwerverletzten um 10%. Gerechnet auf die Rettungsgasse bedeutet dies einen Anstieg der Überlebenschancen von bis zu 40%!
 
Wie eine Rettungsgasse aus Sicht eines Einsatzwagenfahrers aussieht, können Sie in einem Video der Feuerwehr Odelzhausen sehen:

In Deutschland ist - so wie in vielen europäischen Nachbarländern - das Bilden einer Rettungsgasse bei Stau gesetzlich vorgeschrieben. In Deutschland ist dies in der Straßenverkehrsordnung geregelt:

Auf Autobahnen und Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung müssen Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen in der Mitte der Richtungsfahrbahnen, bei Fahrbahnen mit drei Fahrstreifen für eine Richtung zwischen dem linken und dem mittleren Fahrstreifen eine freie Gasse bilden, wenn der Verkehr stockt. (StVO §11 Abs. 2)

Wie wird die Rettungsgasse gebildet?

Das Bilden einer Rettungsgasse ist denkbar einfach.

Auf Fahrbahnen mit zwei Fahrspuren pro Richtung wird die Rettungsgasse zwischen den beiden Fahrstreifen gebildet:

rettungsgasse bei 2 spuren 1 rettungsgasse bei 2 spuren 2 rettungsgasse bei 2 spuren 3

Auf Fahrbahnen mit mehren Fahrstreifen pro Richtung wird die Rettungsgasse zwischen dem ersten und den zweiten Fahrstreifen von links gebildet:

rettungsgasse bei mehreren spuren 1 rettungsgasse bei mehreren spuren 2 rettungsgasse bei mehreren spuren 3

Eine Zusammenfassung der Vorgehensweise können Sie sich in folgendem Video ansehen. Informationen gibt es auch auch beim ADAC unter www.adac.de/rettungsgasse bzw. in Form eines Flyers zum Herunterladen. Auch der LFV Bayern hat einen Infoflyer zusammengestellt.

Unterstützen auch Sie Ihre Feuerwehr!

Durch das vorausschauende Bilden einer Rettungsgasse können Sie den Fahrern der Einsatzfahrzeuge helfen, den Unfallort sicher und schnell zu erreichen. Die Fahrer sind bei jeder Einsatzfahrt einem besonderen Stressfaktor ausgesetzt - durch das Freihalten des Rettungsweges schaffen Sie ohne großen Aufwand ein Problem aus dem Weg.

Denken Sie beim nächsten Stau daran, wie sich wohl der Fahrer eines Rettungsfahrzeuges fühlen wird, wenn er sein großes Fahrzeug sicher durch den Stau manövrieren muss.
Fahren Sie vorausschauend und denken Sie an die Rettungsgasse, bevor sich die ersten Rettungsfahrzeuge nähern - die Unfallopfer und Ihre Feuerwehr werden es Ihnen danken.

Wir bedanken uns herzlich für das zur Verfügungstellen des Artikels bei

- der Feuerwehr Piflas und ihren Mithelfern

- beim ADAC und der ASFINAG sowie

- den Kameraden der Feuerwehr Odelzhausen.

 

Quelle für die Bilder: ASFINAG.

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Letzte Aktualisierung 16/10/2018 - 17:04 Uhr

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